

Schon gewußt?
Was macht der Frosch im Winter? Winterschlaf? Winterruhe? Winterstarre? Mit Einzug der kalten Jahreszeit suchen unsere einheimischen Amphibien frostsichere Verstecke auf. z.B. Erdhöhlen, Mauerritzen, Laubhaufen... Einige Arten, darunter auch Wasserfrösche überwintern am Grund des Teiches. Die Natur ist hier sehr einfallsreich, denn sie ermöglicht es den Tieren den lebenswichtigen Sauerstoff über die Haut aufzunehmen. So ist ein Auftauchen zum Luftholen nicht nötig. Zurück zur eingangs gestellten Frage. Amphibien und Reptilien (also Frösche, Kröten, Molche, Unken, Schlangen...) fallen bei sinkenden Temperaturen in eine Winterstarre. Sie sind dann auch kaum mehr in der Lage sich zu bewegen.

Schon gewußt?
Farbenspiele im Herbst. Die grüne Farbe der Blätter ist einem bunten Strauss der Farben gewichen. Von gelb über rot, bis braun sind die vielfältigsten Farbenspiele zu sehen. Verantwortlich hier für ist das Rückführen des Chlorophylls in den Baum, wodurch die eigentliche Blattfarbe sichtbar wird, welche im Somemer durch das Grün des Chlorophylls überdeckt wird. Die Pflanze beginnt mit Einsetzen der kälteren Jahreszeit, die in den Blättern enthaltenen Proteine, Kohlenhydrate und Fette abzubauen und zusammen mit den Mineralien abzutransportieren. Diese werden zum Beispiel in der Wurzel und in bestimmten Teilen des Stamms eingelagert um die enthaltene Energie zu speichern. Die nun sichtbaren Farben werden durch Carotine, Xanthophylle (gr. xanthos = gelb, phyllon = Blatt ) und Anthocyan (für rot) sichtbar. Die Rotfärbung der Blätter verursacht einen zusätzlichen Aufwand für den Baum, da das rote Pigment Anthocyan erst gebildet werden muss. Über das "Warum für den Mehraufwand"" streiten sich die Wissenschaftler. Schutz vor Parasitären Insekten oder Sonnenbrand oder doch etwas ganz anders? Erfreuen wir uns einfach am Farbenspiel der Natur.

Schon Gewußt?
Im November sind die Pflanzkübel dem Futterhäuschen zur Winterfütterung gewichen. Ein lustiger Geselle, der im Winter unser Vogelhäuschen besucht, ist der Kleiber. Der Name macht Sinn! Kleiber waren früher "Maurer, Verputzer..." "Unser" Kleiber nutzt Baumhöhlen sowie alte Spechtbauten als Bruthöhlen. Dabei "verputzt" er den Eingang mit Lehm und verkleinert das Loch soweit, bis er gerade noch hindurch passt. So schützt er sein Gelege und Jungen vor Mardern und anderen Feinden. Lustig zu Beobachten ist auch, wie er Futterstückchen geschickt in Rindenspalten versteckt, oder kopfüber den Baum herunter rennt.
